Ladungssicherung30 de agosto de 20261 min. de lectura
Zurrgurte richtig wählen: Zugkraft, Länge und Ratsche verstehen
Nicht jeder Zurrgurt eignet sich für jede Ladung. Was die Zurrkraft-Angabe (LC) bedeutet und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Ein Zurrgurt sieht aus wie der nächste, ist es aber selten: Zurrkraft, Länge und Ratschentyp unterscheiden sich deutlich – und genau das entscheidet, ob eine Maschine im Bremsmanöver sicher steht oder rutscht.
Die LC-Angabe verstehen
Die Zurrkraft (Lashing Capacity, LC) auf dem Etikett gibt an, welcher Kraft der Gurt im Normalzustand standhält. Sie muss zur Masse der zu sichernden Ladung passen – ein zu schwacher Gurt ist im Ernstfall wirkungslos.
Länge und Reserve einplanen
Ein zu kurzer Gurt zwingt zu Kompromissen bei der Sicherungsmethode. Etwas Längenreserve erlaubt es, Ladung auch bei wechselnder Positionierung sauber niederzuzurren.
Ratsche statt Klemmschloss bei schwerer Ladung
Für höhere Vorspannkräfte sind Ratschenzurrgurte Klemmschlössern deutlich überlegen. Die Grundlagen zur Ladungssicherung insgesamt haben wir in Ladungssicherung Grundlagen zusammengefasst.
Fazit
Die passende Zurrkraft entscheidet über die Wirksamkeit der Sicherung, nicht die Optik des Gurts. In unserer Kategorie Zurrgurte finden Sie geprüfte Systeme für unterschiedliche Lasten.