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Fahrzeugeinrichtung für SHK-Betriebe

Branchenlösung · Sanitär · Heizung · Klima

Fahrzeugeinrichtung für SHK-Betriebe

Schwere Werkzeuge, Fittings in allen Dimensionen und Notdienst-Einsätze unter Zeitdruck: SHK-Fahrzeuge müssen gleichzeitig Lager, Werkstatt und Ersatzteilbestand sein.

Leichtbau

SR5 schafft Zuladungsreserven für schweres Gerät

22 Uhr

Notdienst-tauglich: jeder Griff sitzt auch nachts

3. Generation

viele SHK-Betriebe rüsten bei uns bereits das dritte Fahrzeug aus

Aus dem Arbeitsalltag

Typische Herausforderungen

01

Gewicht

Pressmaschinen, Rohrzangen und Material bringen schnell viel Gewicht — Zuladung wird knapp.

02

Fittings & Dichtungen

Dutzende Dimensionen und Varianten müssen sortiert und schnell auffindbar sein.

03

Notdienst

Beim 22-Uhr-Einsatz zählt jeder Griff — die Einrichtung muss auch nachts funktionieren.

Bewährt in Sanitär · Heizung · Klima

Unsere Empfehlung

Der SR5-Leichtbau schafft Reserven bei der Zuladung. Schubladen mit Muldeneinsätzen sortieren Fittings nach Dimension, schwere Maschinen fahren in tiefen Wannen bodennah. Für den Notdienst bewährt: eine feste 'Havarie-BOXX' mit dem Material der häufigsten Einsätze — greifen und los.

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Typischer Ausbau: Sprinter für Heizungsbau und Kundendienst

So kann es aussehen

Typischer Ausbau: Sprinter für Heizungsbau und Kundendienst

  1. Bodenzone

    Schwerlastwannen für Pressmaschine und Schweißgerät — bodennah für rückenschonendes Entnehmen.

  2. Schubladen

    Fittings und Dichtungen in Muldeneinsätzen nach Dimension sortiert — auf einen Blick auffindbar.

  3. Trennwand

    Gasflaschenhalterung mit Sicherungskette, daneben die Havarie-BOXX für die häufigsten Notdienst-Fälle.

  4. Dach

    Langgutrohre für Rohrmaterial in der abschließbaren Dachwanne.

SHK gehört seit Jahrzehnten zu unseren stärksten Branchen — viele Betriebe rüsten bei uns bereits die dritte Fahrzeuggeneration aus.
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Nach Betriebsgröße

Welche Einrichtung passt zu Ihrem Betrieb?

Ein-Mann-Betrieb

Wer allein fährt, braucht vor allem eine ehrliche Gewichtsrechnung. Pressmaschine, Akkugeräte und ein Grundsortiment Fittings reizen die Nutzlast eines mittleren Kastenwagens schneller aus als erwartet. Ein Leichtbauregal auf einer Seite, Schwerlastwannen bodennah und eine feste Havarie-BOXX decken den Alltag zwischen Wartung und Notdienst ab.

Kleiner Betrieb, 2 bis 10 Fahrzeuge

Hier trennen sich üblicherweise die Rollen: ein bis zwei Kundendienstfahrzeuge mit dichtem Fittingsortiment, dazu Fahrzeuge für Bad- und Heizungsmontage mit mehr Freifläche für Objekte und Rohrmaterial. Die Schubladenaufteilung halten wir trotzdem einheitlich, damit Material zwischen den Fahrzeugen austauschbar bleibt.

Flotte ab zehn Fahrzeugen

Bei größeren Betrieben zahlt sich ein dokumentierter Standard aus, gerade beim Notdienst. Wenn jede Havarie-BOXX identisch bestückt ist, kann jeder Monteur jedes Fahrzeug übernehmen. Wir halten Aufteilung und Bestückung schriftlich fest und bauen Neufahrzeuge danach aus, auch wenn zwischen zwei Serien Monate liegen.

Werkzeug & Material

Was wohin gehört

GegenstandUnterbringung
Akku-Pressmaschine mit PressbackenMaschine bodennah in einer Schwerlastwanne, die Backensätze in einer flachen Schublade direkt darüber. Beides bleibt zusammen, der Schwerpunkt bleibt tief.
Fittings, Pressverbinder, ÜbergängeSchubladen mit Muldeneinsätzen, eine Dimension je Mulde. Die Reihenfolge folgt der Dimension, nicht dem Zufall — so greifen Sie auch nachts richtig.
Dichtungen, O-Ringe, Hanf und Dichtmitteli-BOXX mit Insetboxen für die Kleinteile, Dichtmittel getrennt in einer Wanne mit Auffangrand. Flüssiges gehört nie in dieselbe Schublade wie Dichtungen.
Rohrzangen, Rohrschneider, EntgraterWerkzeugtafel oder Schublade mit Halterungen in Griffhöhe. Schwere Zangen liegen flach statt hochkant, damit sie beim Bremsen nicht wandern.
Gasflasche für Löt- und HartlötarbeitenGeprüfte Halterung mit Sicherungskette an Trennwand oder Seitenwand, mit vorschriftsmäßiger Kennzeichnung am Fahrzeug und Belüftung des Laderaums.
Kernbohrgerät und BohrkronenGerät in der Schwerlastwanne, Kronen in einem eigenen Fach mit Trennstegen. Nasse Kronen kommen in einen ausspritzbaren Bereich, nicht ins geschlossene Regal.
Rohrmaterial und LanggutAbschließbare Dachwanne oder Langgutrohr unter der Laderaumdecke. Der Boden bleibt frei für Heizkörper, Speicher und Sanitärobjekte.
Heizkörper und SanitärobjekteFreigehaltene Fläche mit Zurrschienen, Spannstangen und Decken. Objekte fahren stehend und formschlüssig, damit keine Scheuerstellen entstehen.
Havarie-BOXX für den NotdienstFest bestückte L-BOXX an definierter Position: Absperrmaterial, Schlauchschellen, Rohrkupplungen, Dichtungen und Basiswerkzeug. Greifen und losfahren.
Mobile Arbeitsstation für KellereinsätzeWorkMo mit Arbeitsplatte und Schraubstock, verzurrt an Zurrschienen. Ersetzt das Arbeiten auf dem Kellerboden oder auf der Waschmaschine des Kunden.

Aus der Praxis

Typische Planungsfehler

Vollausbau ohne Gewichtsrechnung

SHK ist das Gewerk, in dem die Zuladung am häufigsten zum Problem wird. Pressmaschine, Kernbohrgerät, Fittingbestand und Rohrmaterial ergeben zusammen mehr, als der Fahrzeugschein hergibt — wenn das Regal schon einen erheblichen Teil verbraucht hat.

Schweres Gerät auf mittlerer Regalhöhe

Pressmaschinen und Bohrgeräte gehören nach unten. Auf Hüfthöhe kosten sie Rücken, erhöhen den Schwerpunkt und sind bei einer Vollbremsung die größte Last im Laderaum.

Flüssigkeiten neben dem Werkzeug

Dichtmittel, Lötwasser und Reiniger laufen früher oder später aus. Ohne Wanne mit Auffangrand ruinieren sie die Schublade und im Zweifel den halben Fittingbestand darunter.

Notdienstbestückung nicht definiert

Wer nachts erst überlegt, was mitmuss, fährt zweimal. Eine fest definierte und regelmäßig kontrollierte Notdienstbestückung ist der einfachste Hebel für kürzere Einsatzzeiten.

Fahrzeugwahl

Passende Fahrzeuge für dieses Gewerk

Hochdachkombi

Typische Modelle

VW Caddy Cargo, Renault Kangoo, Citroën Berlingo, Ford Transit Connect

Eignung

Für Wartung und leichten Kundendienst brauchbar, bei schwerem Gerät aber schnell an der Nutzlastgrenze. Pressmaschine plus Kernbohrgerät passen gewichtsseitig meist nicht mehr.

Mittlerer Kastenwagen

Typische Modelle

VW Transporter, Ford Transit Custom, Mercedes Vito, Renault Trafic

Eignung

Guter Kompromiss für den klassischen SHK-Kundendienst. Schwerlastwannen unten, Fittingschubladen darüber, Dachwanne für Rohr — mehr geht bei der Zuladung meist nicht.

Großer Kastenwagen

Typische Modelle

Mercedes Sprinter, VW Crafter, Ford Transit, MAN TGE

Eignung

Die typische Wahl für Heizungsbau und Badmontage. Stehhöhe, Nutzlastreserve für Speicher und Heizkörper, Platz für Gasflaschenhalterung und mobile Arbeitsstation.

Pritsche oder Kofferaufbau

Typische Modelle

Sprinter Pritsche, Iveco Daily, Ford Transit Fahrgestell

Eignung

Sinnvoll, wenn regelmäßig Kessel, Speicher oder Altteile transportiert werden. Werkzeug fährt in abschließbaren Unterflurboxen, die Ladefläche bleibt frei.

Zum Weiterlesen

Zuladung ist im SHK die härteste Randbedingung

In kaum einem anderen Gewerk liegt die Nutzlast so nah an der Grenze. Eine Akku-Pressmaschine mit Backensätzen, ein Kernbohrgerät, ein Satz Rohrzangen und ein durchschnittlicher Fittingbestand wiegen zusammen bereits erheblich — bevor überhaupt Material für den Auftrag zugeladen ist. Kommt ein schwerer Vollausbau dazu, ist das zulässige Gesamtgewicht bei voller Beladung schnell überschritten.

Deshalb beginnt jede SHK-Planung bei uns mit einer Rechnung statt mit einem Regalvorschlag: Leergewicht laut Fahrzeugschein, Gewicht des geplanten Ausbaus, typische Werkzeug- und Materialbeladung. Erst wenn diese Summe passt, sprechen wir über Fachböden und Schubladen. In vielen Fällen führt das zu einem bewusst schlankeren Ausbau — mit mehr Freifläche und flexibler Sicherung statt zusätzlicher Regalmeter.

Der zweite Hebel ist die Verteilung. Schweres Gerät gehört bodennah und möglichst zwischen die Achsen. Das senkt den Schwerpunkt, entlastet die Hinterachse und macht das Fahrzeug bei voller Beladung deutlich berechenbarer.

Der Notdienst entscheidet über das Layout

Ein SHK-Fahrzeug wird tagsüber anders genutzt als um 22 Uhr. Tagsüber haben Sie Zeit, im Regal zu suchen; beim Wasserschaden zählt, dass der erste Griff sitzt. Genau dafür hat sich die Havarie-BOXX bewährt: eine fest bestückte L-BOXX an einer definierten Position, die alles für die häufigsten Notfälle enthält — Absperrmaterial, Schlauchschellen, Rohrkupplungen, Dichtungen und ein Satz Werkzeug.

Die Bestückung leiten wir gemeinsam aus Ihrer Einsatzstatistik ab. Welche fünf Fälle machen den Großteil der Nachteinsätze aus? Was fehlte beim letzten Mal? Eine BOXX, die aus der Praxis heraus definiert wurde, ist einer allgemeinen Empfehlung deutlich überlegen.

Ergänzend planen wir Laderaumbeleuchtung großzügiger, als es tagsüber nötig wäre. Wer im Dunkeln in einen unbeleuchteten Laderaum greift, verliert Zeit und übersieht Fehlbestände.

Schmutz aus Kellern und Heizungsräumen einplanen

SHK-Fahrzeuge werden schmutziger als die meisten anderen Handwerksfahrzeuge. Nasse Rohrreste, Heizungswasser, Schlamm aus dem Kellerschacht und Späne vom Kernbohren landen unweigerlich im Laderaum. Eine Einrichtung, die das nicht einkalkuliert, sieht nach einem Jahr entsprechend aus.

Bewährt hat sich eine klare Zonentrennung: beschichtete, abwaschbare Bodenplatten und offene Wannen für alles, was nass und schmutzig zurückkommt, geschlossene Schubladen für Fittings, Dichtungen und Akkutechnik. Wichtig ist, dass die Schmutzzone groß genug bemessen ist — sonst landet das nasse Gerät doch wieder im sauberen Bereich.

Häufige Fragen aus Sanitär · Heizung · Klima

Beratung für Sanitär · Heizung · Klima

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