Ladungssicherung für Transporter —
Ladung gesetzeskonform sichern!
Bei einer Vollbremsung wirkt ein Vielfaches des Ladungsgewichts. Mit dem ProSafe-System sichern Sie Werkzeug, Material und Maschinen normgerecht — mit Zurrpunkten, Gurten, Spannstangen und Netzen, die ineinandergreifen. Beratung und Nachrüstung direkt in unserer Werkstatt in Essen.

Formschluss und Kraftschluss — die zwei Wege
Ladung wird entweder lückenlos gegen feste Flächen verladen (Formschluss) oder mit Gurten auf die Ladefläche gepresst (Kraftschluss). Formschluss ist im Alltag schneller, weil kein Gurt gespannt werden muss; Kraftschluss ist bei schweren Einzelstücken unverzichtbar. In den meisten Fahrzeugen arbeiten beide zusammen — wir legen fest, welche Punkte, Schienen und Sicherungsmittel dafür nötig sind.
§22 StVO gilt für jede Fahrt — auch für die kurze Tour zur Baustelle.
Produktübersicht: ProSafe Ladungssicherung
Ein System — viele Sicherungsmittel
Alle ProSafe-Komponenten greifen ineinander: Was am Boden verankert ist, nimmt Gurte, Stangen und Netze werkzeuglos auf. So sichern Sie jede Ladung in Sekunden.
Zurrschienen und Zurrpunkte: Die Basis, ohne die kein Gurt hält

Airline-Schienen im Boden und an der Wand.
Jede Sicherung ist nur so gut wie ihr Anschlagpunkt. Airline-Zurrschienen im Ladeboden und an der Wand nehmen Fittings an beliebiger Stelle auf — dadurch sitzt der Zurrpunkt dort, wo die Ladung steht, statt umgekehrt. Zusätzlich zu den Schienen nutzen wir die serienmäßigen Zurrösen des Fahrzeugs und, wo vorhanden, die ProSafe-Punkte im Regalrahmen. Die Montage erfolgt an tragfähigen Karosseriestellen; die Bohrungen werden gegen Korrosion versiegelt.
Frei positionierbar
Fittings lassen sich entlang der Schiene setzen, wo die Ladung sie braucht.
Passende Kräfte
Punkt und Gurt werden aufeinander abgestimmt — der schwächere bestimmt das Ergebnis.
Nachrüstbar
Auch Fahrzeuge ohne werkseitige Schienen lassen sich fachgerecht ausrüsten.
Korrosionsschutz
Jede Bohrung wird versiegelt — wichtig gerade bei Leasingfahrzeugen.
Trennwand und Antirutschmatte: Zwei einfache Bausteine mit großer Wirkung

Die Trennwand ist die stabilste Fläche im Laderaum und damit der natürliche Anschlag für formschlüssiges Verladen nach vorn — gleichzeitig schützt sie die Kabine. Was sie nicht leistet: Sie verhindert kein seitliches Verrutschen und kein Umkippen. Antirutschmatten wiederum erhöhen die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche und verbessern damit jede Zurrung, ersetzen sie aber nicht. Beide Bausteine sind günstig, schnell umgesetzt und in fast jedem Fahrzeug sinnvoll.
Trennwand als Anschlag
Schweres bündig an die Trennwand verladen — das ist Formschluss ohne Zusatzaufwand.
Seitlich zusätzlich sichern
Nach vorn gesichert heißt nicht seitlich gesichert — hier kommen Stangen oder Gurte dazu.
Matte unter schwere Teile
Erhöhte Reibung macht die Zurrung wirksamer und verhindert Wandern bei Kurvenfahrt.
Blechschutz inklusive
Ein beschichteter Ladeboden schützt zusätzlich das Blech und erleichtert die Reinigung.
Sperrstangen und Netze: Für Ladung, die sich täglich ändert

Wo die Ladung jeden Tag anders aussieht, sind Sperrstangen und Netze die schnellste Lösung. Die Teleskop-Spannstange verspannt sich in Sekunden und hält die Ladung formschlüssig an ihrem Platz, ohne dass ein Gurt gespannt werden muss. Netze halten leichte Kleinladung, Gepäck und lose Gebinde zurück. Für schwere Maschinen und Einzelteile bleiben Zurrgurte über tragfähige Punkte die richtige Wahl — die Stange ergänzt sie, ersetzt sie aber nicht.
In Sekunden gesetzt
Ansetzen, ausziehen, fixieren — auch mit einer Hand bedienbar.
Fächer bilden
Mehrere Stangen unterteilen den Laderaum in Bereiche für unterschiedliche Ladung.
Ladegut geschont
Gummierte Enden halten sicher, ohne Fahrzeug oder Ladung zu beschädigen.
Netz für Kleinkram
Was sonst durch den Laderaum rollt, bleibt hinter dem Netz.
Wichtige Ladungssicherungs-Vorschriften im Überblick
§22 StVO verpflichtet Fahrer und Halter, Ladung so zu sichern, dass sie auch bei Vollbremsung und Ausweichmanöver an Ort und Stelle bleibt. Das gehört dazu:
Intakte Sicherungsmittel
Gurte, Netze und Schienen regelmäßig auf Beschädigung prüfen und ersetzen.
Stabile Beladung
Schweres nach unten und an die Stirnwand, Lücken formschlüssig füllen.
Das richtige Sicherungssystem
Sicherungsmittel zur Ladung passend wählen — Gurt, Stange, Netz oder Kombination.
Verkehrstauglichkeit
Sicht, Beleuchtung und zulässige Gewichte dürfen durch Ladung nicht beeinträchtigt sein.
Ausreichende Belüftung
Gefahr- und Betriebsstoffe getrennt und belüftet transportieren.
Dokumentierbarer Standard
Für Flotten empfiehlt sich ein einheitliches, dokumentiertes Sicherungskonzept.
Spannstangen zur Ladungssicherung

Die Teleskop-Spannstange verspannt sich zwischen Boden und Dach oder zwischen den Wänden — und hält Ladung formschlüssig an ihrem Platz. Ohne Gurte, ohne Knoten: ansetzen, ausziehen, fixieren. Ideal, wenn die Ladung täglich wechselt.
Vier Eigenschaften machen die Spannstange zum vielseitigsten Sicherungsmittel im Laderaum:
Schutz fürs Ladegut
Gummierte Enden halten sicher, ohne Fahrzeug oder Ladung zu beschädigen.

Maximale Sicherheit
Hohe Haltekräfte durch Verspannung an tragfähigen Flächen.

Flexibler Einsatz
Stufenlos ausziehbar — passt in jeden Laderaum und jede Richtung.

Einfache Anwendung
Mit einer Hand bedienbar — sichern in wenigen Sekunden.

Weitere Ladungssicherung im Überblick

Direkt integrierbar in Ihre Fahrzeugeinrichtung
ProSafe-Zurrpunkte sitzen direkt im Sortimo-Regal und im Ladeboden — die Sicherung gehört zum System statt nachträglich angeschraubt zu sein.

Kompatibel zu Original-Zurrpunkten
Gurte und Fittings nutzen auch die serienmäßigen Zurrösen Ihres Fahrzeugs — ein Gurtsystem, das überall passt.

Bis aufs Dach durchgängig
Mit dem TopSystem-Dachträger inklusive ProSafe-Schiene sichern Sie auch Langgut auf dem Dach mit denselben Gurten.
Sicherungskonzept statt Einzelteile — Beratung in Essen
Gurte kaufen ist einfach, ein tragfähiges Konzept braucht einen Blick ins Fahrzeug. Wir sehen uns an, was Sie typischerweise transportieren, wo die Ladung steht und welche Anschlagpunkte vorhanden sind. Daraus ergibt sich, wo Schienen und Punkte nachgerüstet werden, welche Gurtstärke dazu passt und an welchen Stellen Formschluss den Gurt ersetzen kann. Die Nachrüstung erfolgt in unserer Werkstatt in Essen und dauert in der Regel nicht länger als einen halben Arbeitstag.
Einheitlicher Standard für den Fuhrpark
Bei mehreren Fahrzeugen zahlt sich ein durchgängiges Konzept aus: gleiche Punkte, gleiche Gurte, gleiche Handgriffe. Dann funktioniert die Sicherung auch, wenn jemand kurzfristig ein anderes Fahrzeug fährt — und lässt sich für den Betrieb dokumentieren.
Sichere und individuelle Ladungssicherung mit ProSafe
Welche Sicherungsart die richtige ist, hängt von Ladung und Fahrzeug ab — meist ist es die Kombination. Die zwei Grundprinzipien im Überblick:
Formschlüssige Ladungssicherung
Die Ladung liegt lückenlos an — an Stirnwand, Trennwänden oder Spannstangen. Im Alltag die schnellste Methode, weil kein Gurt gespannt werden muss.
Kraftschlüssige Ladungssicherung
Zurrgurte pressen die Ladung auf die Ladefläche und erhöhen die Reibung. Wichtig: geprüfte Gurte, tragfähige Zurrpunkte und eine rutschhemmende Unterlage.
Beratung und Nachrüstung in Essen
Wir prüfen Fahrzeug und typische Ladung, empfehlen die passende Kombination und rüsten Zurrschienen und Systempunkte fachgerecht nach — in der Regel innerhalb eines halben Arbeitstags.
Zurrschienen und Airline-Profile: Warum der Anschlagpunkt entscheidet
Ein Gurt hält nur so viel, wie der Punkt hergibt, an dem er hängt. Airline-Zurrschienen im Ladeboden und an der Wand lösen das Problem, dass serienmäßige Zurrösen selten dort sitzen, wo die Ladung steht: Fittings lassen sich frei entlang der Schiene positionieren und werkzeuglos umsetzen. Wichtig ist, dass Punkt und Gurt zueinander passen — der schwächere von beiden bestimmt, was die Verbindung trägt. Bei der Nachrüstung montieren wir die Schienen an tragfähigen Karosseriestellen und versiegeln die Bohrungen gegen Korrosion.
Trennwand: Kabinenschutz, aber keine vollständige Sicherung
Die Trennwand ist die stabilste Fläche im Laderaum und schützt die Kabine bei einer Vollbremsung — deshalb ist sie in vielen Fahrzeugen der erste Baustein. Sie ersetzt aber keine Ladungssicherung: Nach vorn bündig verladene Ladung ist formschlüssig gesichert, seitliches Verrutschen und Umkippen verhindert die Wand nicht. In der Praxis kombiniert man sie deshalb mit Sperrstangen quer zur Fahrtrichtung oder mit Zurrgurten über Bodenpunkte, je nachdem wie schwer und wie wechselhaft die Ladung ist.
Antirutschmatten richtig einsetzen
Antirutschmatten erhöhen die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche und machen damit jede Zurrung wirksamer — sie sind einer der günstigsten Bausteine überhaupt. Was sie nicht können: eine Zurrung ersetzen. Eine Maschine, die nur auf einer Matte steht, ist nicht gesichert. Sinnvoll ist die Matte deshalb immer als Ergänzung: unter schwere Einzelteile, unter Palettengut und überall dort, wo ein beschichteter Ladeboden allein zu glatt wäre. Sie sollte sauber und unbeschädigt sein, sonst verliert sie ihre Wirkung.
Sperrstangen für wechselnde Ladung
Teleskop-Sperrstangen sind das Mittel der Wahl, wenn sich die Ladung täglich ändert und niemand Zeit hat, für jede Fahrt Gurte zu spannen. Die Stange verspannt sich zwischen Boden und Dach oder zwischen den Seitenwänden und hält die Ladung formschlüssig an ihrem Platz; gummierte Enden schonen dabei Fahrzeug und Ladegut. Mehrere Stangen unterteilen den Laderaum in Bereiche, sodass unterschiedliche Ladung getrennt bleibt. Für schwere Einzelmaschinen bleibt der Zurrgurt über einen tragfähigen Punkt die richtige Wahl — die Stange ergänzt ihn.
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Wann Ladungssicherung die richtige Wahl ist
Dafür ist das System gemacht
- Fahrzeuge mit täglich wechselnder Ladung, bei denen schnelle formschlüssige Sicherung zählt
- Betriebe, die schwere Maschinen und Geräte regelmäßig transportieren
- Fuhrparks, die einen einheitlichen, dokumentierbaren Sicherungsstandard über alle Fahrzeuge brauchen
- Fahrzeuge mit vorhandener Sortimo-Einrichtung — ProSafe-Punkte sitzen bereits im Regalrahmen
- Transport von Langgut, Rohren und Leisten, der Halterungen statt loser Auflage erfordert
- Fahrzeuge, in denen bislang nur die serienmäßigen Zurrösen genutzt werden und Punkte fehlen
Dafür ist es nicht die beste Lösung
- Als Ersatz für richtiges Beladen: Wenn schwere Teile oben oder weit hinten liegen, hilft auch das beste Sicherungsmittel nur begrenzt
- Antirutschmatten allein — sie erhöhen die Reibung, ersetzen aber keine Zurrung
- Sicherungsnetze für Maschinen und schwere Einzelteile: Netze halten Kleinladung zurück, mehr nicht
- Zurrpunkte am Regalrahmen für schwere Einzelmaschinen — dafür sind die Punkte in Boden und Karosserie vorgesehen
- Selbstmontage von Zurrschienen ohne Prüfung der Karosseriestelle: Ein Punkt hält nur so viel wie das Blech, in dem er sitzt
- Beschädigte Gurte weiterverwenden: Bei Garnbrüchen, Einschnitten oder unleserlichem Etikett wird ersetzt, nicht repariert
Ladungssicherung im Vergleich
| Sicherungsmittel | Prinzip | Stärke | Grenze |
|---|---|---|---|
| Zurrgurt über Zurrpunkt | kraftschlüssig | hohe Haltekraft, für schwere Einzelstücke geeignet | Aufwand beim Anlegen, wirkt nur bei ausreichender Vorspannung |
| Teleskop-Spannstange | formschlüssig | in Sekunden gesetzt, ideal bei täglich wechselnder Ladung | braucht tragfähige Verspannflächen |
| Trennwand / Stirnwand | formschlüssig | schützt die Kabine, nimmt Ladung nach vorn auf | verhindert kein seitliches Verrutschen |
| Sicherungsnetz | formschlüssig, rückhaltend | schnell gespannt, gut für Kleinladung und Gepäck | nicht ausreichend für Maschinen und schwere Einzelteile |
| Antirutschmatte | reibungserhöhend | einfach einzusetzen, verbessert jede Zurrung | allein keine Ladungssicherung |
| Regal mit Wannen und Auszügen | formschlüssig | sichert den Grundbestand dauerhaft ohne Handgriff | nicht für schwere Einzelmaschinen ausgelegt |
Technische Daten und Kennwerte
- Grundprinzipien
- Formschluss (lückenlos verladen) und Kraftschluss (Niederzurren) — in der Praxis meist kombiniert
- Zurrschienen
- Airline-Schienen für Boden und Wand, Fittings frei entlang der Schiene positionierbar
- Zurrpunkte
- ProSafe-Punkte im Regalrahmen und im Ladeboden, zusätzlich serienmäßige Zurrösen des Fahrzeugs
- Zurrgurte
- Ratschen- und Klemmschlossgurte nach EN 12195-2 in mehreren Stärken
- Kennzeichnung
- jeder Gurt trägt ein Etikett mit den zulässigen Kräften — es muss lesbar bleiben
- Teleskop-Spannstangen
- stufenlos ausziehbar, verspannen zwischen Boden und Dach oder zwischen den Wänden, gummierte Enden
- Sicherungsnetze
- elastische Netze mit Haken für Kleinladung, Gepäck und lose Gebinde
- Ladeboden
- beschichteter SoboPro-Boden mit integrierten Zurrschienen, rutschhemmend
- Antirutschmatten
- erhöhen die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche — ergänzend, nicht ersetzend
- Nachrüstung
- Montage von Schienen und Punkten an tragfähigen Karosseriestellen, Bohrungen versiegelt — in der Regel innerhalb eines halben Arbeitstags
Häufige Fragen zu Ladungssicherung
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